Der Showdown – eine Runde kommt zum Ende, ein Spieler wird den Pot gewinnen, doch wer? Der Showdown ist sicherlich einer der spannendsten Momente für die Zuschauer und Spieler. Nun entscheidet sich, wer nur geblufft hat und wer richtig gepokert hat.
Der Showdown ist also das Offenlegen der eigenen Karten. Durch die Möglichkeit, die eigenen Karten vorher wegzuwerfen, kommt es nicht in jeder Runde zum Showdown. Gerade bei fortgeschrittenen und professionellen Poker-Spielen ist der Showdown nur recht selten zu beobachten. Anfängerrunden gehen öfter bis zum Showdown, da Neulinge im Poker noch nicht erkennen, dass das Niederlegen der eigenen Karte ebenfalls ein starker Zug im Texas Hold’em Poker ist.
Meist beginnt der Showdown nachdem die letzte Bietrunde beendet wurde. Es ist aber auch möglich, dass bereits vorher der Showdown eingeläutet wird – beispielsweise bei Runden mit relativ gleich vielen Chips ein Spieler schon vor dem Flop oder Turn all-in geht. Die Spieler, die mitgehen, decken im Showdown dann ihre Karten auf. Gerade bei Online-Turnieren versuchen viele Spieler, ihren Stack durch ein frühzeitiges all-in zu verdoppeln oder verdreifachen. Dies kann zwar den Verbleib im Turnier etwas verlängern, ist langfristig jedoch sicherlich die falsche Strategie.
Wenn es zum Showndown gekommen ist, hängt es von der Wertigkeit der Hände ab, wer den Pot bekommt. Es kann auch geschehen, dass sich zwei oder auch mehr Spieler den Pot teilen – bei Gewinnen von Spielern, die all-in gegangen sind, aber nur wenige Chips bieten konnten, werden sogenannte Side Pots gebildet. Der all-in Spieler kann höchstens diesen Side Pot gewinnen, nicht aber den Main Pot, dieser wird an die zweitbeste Hand gegeben.
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