Der Flop beim Texas Texas Hold`em ist das Aufdecken der ersten drei Gemeinschaftskarten durch den Dealer. Dies geschieht nach der pre-flop Phase, in der bereits erste Gebote abgegeben wurden und manche Spieler vielleicht bereits ausgestiegen sind.
Die sehr dürftige Informationslage beim pre-flop hellt sich beim Flop etwas auf – nun können die eigenen Hole Cards besser eingeschätzt werden. Was wurde getroffen, hat sich mein Blatt verbessert oder sind meine Chancen, den Pot abzuräumen, gesunken? Vielleicht hat man sogar eine Nut getroffen – eine unschlagbare Hand!
Strategisch ist das Bieten nach dem Flop äußerst brisant. Hier fließen unzählige Dinge mit in die Überlegungen ein. Wie habe ich pre-flop gewettet, wie haben die Gegner geboten – was könnte aus meinem neuen Gebot geschlussfolgert werden, was kann ich aus einem veränderten Bietverhalten der Gegner schließen? Will ich beispielsweise selbst mit einer bereits starken Hand ausschließen, dass die Mitspieler free cards erhalten (also ohne viel zu investieren weitere Karten sehen), muss ich mich aggressiv verhalten und erhöhen. Will ich selbst jedoch weitere Karten sehen, ohne viel zu investieren, ist ein Mitgehen oder nur leichtes Erhöhen angebracht. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn noch eine Karte zum Flush fehlt, da die Chancen mit 1:4 nicht sehr schlecht sind.
All diese Einschätzungen müssen in kurzer Zeit getroffen werden, kein Wunder, dass für manche Profis das Spielen echter Stress bedeutet. Der Flop ist eine der wichtigsten Situationen im Poker – falls keine gute Hand getroffen wurde, besser wegwerfen! Immerhin kommen noch zwei Wettrunden, die teuer werden könnten.
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