Pokerraum

Chancen und Wahrscheinlichkeiten für Pocket Pairs

Der Begriff ‚Pocket Pairs‘ bezeichnet zwei gleiche Karten verschiedener Farbe. Dies kann beispielsweise ein Buben Pärchen sein, oder zwei Achten, etc. Bei einem Showdown gewinnt das Pärchen, das höherwertig ist – also AA vor KK, dann QQ, JJ, 10 10, und genauso weiter. Je höher also die Wertigkeit, desto höher auch die Gewinnwahrscheinlichkeit. Zwei Könige haben von den Pärchen nur AA zu fürchten.

Wie verhalte ich mit einem Pocket Pair? Viele Anfänger werden innerlich (und meist auch äußerlich) total nervös und freuen sich riesig über ihr Pärchen. Dies ist sicher auch keine schlechte Hand, ist aber noch lange nicht die Garantie auf den Pot Gewinn. Mit einem relativ tiefen Pair, wie 55, 66, 77, 88 oder 99 extrem hohe Gebote abzugeben oder sogar all-in zu gehen wäre sicherlich eine falsche Strategie. Denn es reicht schon ein höherwertiges Pärchen bei einem Gegner, um am Ende mit einem großen Chipverlust dazustehen. Natürlich ist die Chance auf einen Drilling im Flop da – wird tatsächlich ein Drilling bereits im Flop getroffen, heißt es wieder: Die Ruhe bewahren! Abwarten, wie die allgemeine Situation und das Bietverhalten der Gegner ist, im richtigen Moment viel bieten, den Pot vergrößern und am Ende hoffentlich den Sieg davon tragen!

Bei Damen- bis Ass-Pairs gehen viele Spieler bereits All–In, um die Mitspieler aus der aktuellen Runde zu verscheuchen. Dies schon in einer frühen Situation zu tun, in der die Blinds noch tief sind, ist meist nicht besonders lohnenswert. Außerdem kann so ein gewagter Schuss auch noch hinten losgehen. Immerhin hält man mit einem hohen Pärchen fast nie eine Nut-Hand, also eine unschlagbare Hand.

In einer Heads-up Situation, beim Duell Spieler gegen Spieler, ist ein Pocket Pair sicher eine starke Starthand. Oft ist das Pocket Pair am Ende die beste Hand, weil der Gegner nur eine High Card besitzt.

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