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Pot Odds Texas Hold’em

Es ist eigentlich immer die gleiche Entscheidung: Gehe ich in dieser Wettrunde weiter mit, oder steige ich doch lieber aus? Jedoch unterscheiden sich die Umstände dieser Entscheidungssituation jedes Mal. Wie viele Spieler sind noch dabei, wie wurde zuvor gewettet, wie viele Chips habe ich noch, welche Outs gibt es? Mit Outs sind die Karten gemeint, die für die gewünschte Hand benötigt werden. Warte ich beispielsweise auf einen flush, gibt es 4 outs.

Die Pot Odds helfen ebenfalls bei der optimalen Entscheidungsfindung. Diese Odds geben also an, ob das Mitgehen statistisch lohnenswert ist. Diese Angabe wird als Verhältnis zwischen Einsatz und möglichem Gewinn angegeben. Je kleiner der Wert der Pot Odds, desto besser – denn es muss weniger Geld gesetzt werden, um einen bestimmten Betrag zu erhalten.

Beispielsweise: Ein Spieler bietet nach dem Flop 2 in den 10 großen Pot. Der Pot beträgt nun 12. Um mitzugehen, müssten also 2 bezahlt werden. Damit sind die Pot Odds: 2/12 – 1 zu 6, oder als Wahrscheinlichkeit 1/ (1+6) = 14,29%.

Vergleich Pot Odds / Odds

Der Vergleich der Odds (die Wahrscheinlichkeit eine out-Karte zu bekommen) mit den Pot Odds (der Rentabilität des Einsatzes) gibt langfristig einen sehr guten Ansatz, auf die Erfolgsschiene zu kommen. Dabei gilt als Faustregel: Odds > Pot Odds: Callen. Odds < Pot Odds: Folden.

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