Das Ziel eines Poker-Turniers ist es stets, das Beste aus seinen Karten zu machen. So muss man nicht unbedingt das beste Blatt halten, um ein Spiel für sich entscheiden zu können. Schließlich führen eine ausgefeilte Strategie und ein paar gekonnte Bluffs häufig zum Ziel und ermöglichen es einem, selbst Spieler mit einem weitaus besseren Blatt zu schlagen.
So lassen sich insbesondere Anfänger im Bereich des Pokerns leicht dazu verleiten, auch mittelmäßige oder sogar schlechte Starthände zu spielen. Obwohl natürlich auch eine schlechte Starthand ein Gewinner-Blatt sein kann, sollten speziell unerfahrene Pokerspieler hierbei nichts überstürzen. Schließlich stellt die Starthand die Basis für ein erfolgreiches Turnier dar, sodass eine bessere Ausgangssituation auch höhere Gewinnchancen bietet.
Folglich ist von größter Wichtigkeit, ausschließlich Starthände auszuwählen, die einigermaßen erfolgsversprechend sind. Anhand einer simplen Wahrscheinlichkeitsrechnung lässt sich stets die Wertigkeit eines Startblattes bestimmen, wodurch ein Spieler die Chancen seiner Hole Cards jederzeit zuverlässig bestimmen kann. Unerfahrene Hobby-Spieler haben hierbei jedoch häufig große Schwierigkeiten, da sie die mathematischen Anforderungen des Poker-Sports zu Beginn vollkommen unterschätzen. Für interessierte Laien erweist sich eine gründliche Vorbereitung auf ein anstehendes Poker-Turnier daher als absolut unerlässlich.
So lassen sich die Starthände beim Poker leicht in Kategorien einteilen, wobei die erste Kategorie ausschließlich die besten Starthände, wie beispielsweise zwei Asse oder König und Ass, beinhaltet. Wer diese Einstufung im Vorfeld verinnerlicht, wird auch ohne die Wahrscheinlichkeitsrechnung auskommen und anhand der Kategorie die Chancen einer Starthand bewerten können.
Da das Ass die höchste Karte im Poker-Sport darstellt, handelt es sich bei einem Ass-Pärchen natürlich um die bestmögliche Starthand. Dies dürfte sogar vollkommen ungeübten Freunden des Pokerns klar sein, doch bei der Einstufung niedrigerer Hole Cards ergeben sich nicht selten Schwierigkeiten. So beurteilen hauptsächlich Anfänger eine aus Ass und zwei bestehende Starthand in den meisten Fällen durchaus gut, schließlich bildet das Ass die höchste Karte beim Texas Hold’em Poker. Trotzdem bietet eine solche Starthand eher schlechte Ausgangsvoraussetzungen für ein Turnier, denn die Wahrscheinlichkeit, dass einer der gegnerischen Mitspieler ein höheres Blatt ist äußerst hoch.
Selbst ein Zweier-Paar kann die Kombination aus Ass und zwei problemlos schlagen, da das Paar in der Rangfolge der Poker-Variante Texas Hold’em eindeutig über den Einzelkarten steht. Aus diesem Grund sehen sich viele Poker-Fans, deren Starthand aus einem Pärchen besteht, bereits als Sieger des entsprechenden Turniers und gehen so äußerst hohe Risiken ein. Die Wertigkeit einer Starthand hängt aber ausschließlich von der Höhe der jeweiligen Karten ab, sodass ein Paar nicht immer optimale Bedingungen für einen Sieg schafft.
Obwohl ein aus zwei Assen bestehendes Paar die beste Starthand bildet, handelt es sich bei einem Zweier-Pärchen um ein nur mittelmäßiges Blatt. Speziell unerfahrene Hobby-Spieler sollten sich im Rahmen eines professionellen Poker-Turniers ausschließlich auf die besten Starthände beschränken und sich auf keinen Fall zu tollkühnen Aktionen verleiten lassen. Auf diese Art und Weise lässt sich das Risiko erheblich minimieren, wodurch auch die Erfolgschancen deutlich steigen können.
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