Sobald online um Geld gespielt wird, hat man einen bestimmten Betrag auf seinem Poker-Konto. Dieser muss stets positiv sein, um weiterhin an den Tischen spielen zu können. Gerade Anfänger und Neulinge in Sachen Poker spielen viel zu hohe Buy-ins oder zu hohe Limits, die die eigene Bankroll nicht vertragen.
Gerade in den ersten Monaten wird übermäßig oft verloren, das ist ganz natürlich und liegt an der mangelnden Spielerfahrung – wird in einer solchen Situation mit zu hohen Limits gespielt, ist die eigene Bankroll sehr schnell zurück auf den Nullstand. Der zweite Fehler vieler Anfänger: Die Bankroll wird sofort wieder neu bestückt, dies ist ja von den Poker-Networks auch sehr einfach gestaltet, schließlich soll man immer weiter spielen und durch die Rakes die Konten der Anbieter füllen.
Mit geringen Beträgen anfangen und Erfahrung sammeln, das muss das Credo der Poker-Anfänger sein. Dabei sollte nie mehr als 5 Prozent der Bankroll in laufenden Spielen eingesetzt sein. Nur so können auch Verluste ausgeglichen und langfristig überlebensfähig am Poker-Zirkus teilgenommen werden.
Die Höhe der Bankroll hängt unter anderem von der finanziellen Ausstattung des Spielers und der gewählten Poker-Variante ab. Beim Limit Hold’em braucht man eine niedrigere Bankroll als beispielsweise beim no-limit Spiel. Denn heir kann es bei einem all-in schnell zu hohen Pots kommen.
Als Faustregel wird gesagt, dass Geldspieler zwischen 200 und 300 Big-Blind-Einsätze in der Bankroll haben sollten, um sicher spielen zu können. Für no-limit Spiele gilt als Richtwert 300 bis 500 Big-Blinds.
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